Obst- und Gartenbauverein Nussdorf e.V.
Obst- und Gartenbauverein Nussdorf e.V. 

Der östliche Teilabschnitt der Pflanzfläche

 

Der östliche Teilabschnitt der Pflanzfläche birgt einige Details, die wir an dieser Stelle näher beschreiben möchten:

 

Totholzanlage

 

Lose aufeinander geschichtetes Holz bietet nicht nur einen Rückzugsort und Nistplatz für viele Vögel, er bietet auch ein Versteck für viele Insekten und Reptilien. Die wirbellosen Tiere tummeln sich in dieser naturbelassenen Ruhezone. So werden dort schnell beispielsweise Asseln, Spinnen und Springschwänze heimisch. Im Laufe der Zeit wir hier durch den natürlichen Sameneintrag eine artenreiche Naturhecke entstehen. 

Bildquelle: 808172_web_R_K_B_by_M. Großmann_pixelio.de

 

Insektenhotel

 

Bereits im Sommer initiierte der Förderverein der Eberdinger Schulen im Rahmen des Sommerferienprogramm den Bau diverser Niskästen und einem stattlichen Insektenhotel. Die Kinder der Grundschuel Eberdingen waren mit Begeiserung dabei und schufen wirklich beachtenswerte Bauwerke, an denen schon bald Vögel und Insekten Interesse finden werden. 

 

Trockenmauer

 

Eine Trockenmauer darf nicht fehlen. Albert Geiger und Thomas Möhler vom OGV-Nussdorf bauten diese Natursteinmauer aus Lesesteinen aus der Nussdorfer Umgebung.Diese Mauer soll zu einem faszinierenden Lebensraum werden. Aus den Ritzen zwischen den Stein Steinen werden im Sommer die leuchtenden Blüten des weißen Mauerpfeffers heraus schauen. AUch im rückwärtigen Bereich der Mauer wurden inzwischen zahlreiche Blumenzwiebeln und Stauden verpflanzt, die demkünftigen Insektenparadies auch optisch noch einmal einen besonderen Pfiff verleihen sollen.

 
 

Stein-/Kräutergarten 

 

In einem zweiten Schritt ist in der Zukunft in der Anlage auch ein Stein-/Kräutergarten geplant.

 

Schotterweg

 

Über einen ca. 25 m lanen Schotterweg gelangen interessierte Besucher der Anlage zu einer Sandbienenanlage

 

"Sandarium"

 

Kaum jemand weiß, dass nur etwa ein Viertel aller Wildbienen die in Insektenhotels und sonstigen Anlagen angebotenen Nisthilfen nutzen. Zweidrittel aller Wildbienen sind Erdnister. Von den 460 Wildbienenarten, die es derzeit bei uns noch gibt, nisten mehr als 300 im Boden, viele davon, wie beispielsweise die Gattung der Sandbienen, auschließlich im Sand. Zu diesem Zweck wurde ein sog. Sandarium errichtet. 

Bildquelle: 518640_web_R_K_B_by_Susanne Schmich_pixelio.de

 

Sitzbank

Eine von einem Einwohner gestifteten Sitzbank soll zum Verweilen und zum Beobachten der hoffentlich sehr großen Insektenvielfalt dienen, die sich im Lsufe der Jahre dort niederlassen wird.

 

 

Materialliste u.a.

Viellfach war nun schon von der eigentlichen "Pflanzfläche" die Rede. Hier können Sie sehen, welche Pflanzen dort inzwischen angesiedelt wurden. 

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© Ralf Knospe; OGV-Nussdorf e.V. Fotos: Fotolia, eigene Aufnahmen